Hat jemand ein funktionierendes Gerät gesehen, so kann er versuchen, es nachzubauen.

Ideal ist, wenn gleich Baupläne dazu vorliegen, das Gerät kann dann leicht nachgebaut werden.

Diesen Umstand machen sich wiederum Abzocker zunutze, die unter dem Vorwand, Baupläne anzubieten, eine Bezahlung fordern, dann aber nur Bastelanleitungen für Versuchsaufbauten liefern, die im Ansatz zwar dem Angebot entsprechen, aber tatsächlich keinen nennenswerten Nutzen haben.


Reine Nachbauten haben ausserdem verschiedene gravierende Nachteile:

  • Die tatsächliche Funktion ist nicht bekannt.
  • Falls etwas nicht funktioniert, ist nicht klar weshalb.
  • Damit verbundene Schwachstellen und Gefahren sind nicht offensichtlich.
  • Verbesserungen können – wenn überhaupt – nur im „Trial and Error“-Verfahren durchgeführt werden.
  • Der Anwender befindet sich in einer Abhängigkeit zum Konstrukteur.

Falls Sie einen Nachbau planen, prüfen Sie in jedem Fall die Plausibilität des Gerätes.

Prüfen Sie das Gerät auf versteckte Anschlüsse, Batterien oder Vorrichtungen zur drahtlosen Energie-Übertragung.

Versuchen Sie, sich über die Funktionsweise klar zu werden. Falls Sie eine Ahnung von Mathematik haben, stellen Sie Gleichungen auf, um physikalische Vorgänge zu prüfen.

Achten Sie darauf, dass die Zeit als wichtigster Faktor der Energie mit beachtet wird. Achten sie darauf, Vergleiche immer über die Energie anzustellen, denn Energie ist ja das, was Sie haben wollen. Vergleiche der Leistung allein reichen nicht.

Als Vergleich: Sie können Luft in einen Ballon pumpen, die Luft dann wieder herauslassen. Es wird aber nie mehr Luft herauskommen, als hineingepumpt wurde, auch wenn die Luft vielleicht mit viel höherer Geschwindigkeit herausfliesst, als sie hineingepumpt wurde. Die Menge der Luft entspricht dann der Energie, die Strömungsgeschwindigkeit entspricht der Leistung.

Ballone und Luft

Der Vergleich der Strömungsgeschwindigkeit wird gerne als Beweis für "Overunity" verwendet.
(Overunity: Es kommt mehr heraus, als hineingesteckt wurde)

Klarer Beweis: Es kommt mehr Geschwindigkeit heraus, als hineingesteckt wurde!

(Faszinierend, oder nicht ... ?)

Kleiner Tip: Über den Bezug der Zeit während der Strömung und ihre Geschwindigkeit erhalten Sie einen direkten Vergleichswert der Luftmenge.